Der Teufel im Märchen

Henrik Schrat, Das Mädchen ohne Hände (Ausschnitt)

© Henrik Schrat, Das Mädchen ohne Hände
(Ausschnitt), 2020
Folienplott nach Tuschezeichnung
aus Henrik Schrat, Rodung Kreuzung Lichtung, Band 1 Schneefall, 2020; Gesamtausgabe Grimms Märchen neu bebildert von Henrik Schrat; courtesy siebenhaar art projects, Frankfurt a.M.

Der Teufel gilt in der christlichen Religion als Widersacher Gottes.

Im Märchen erscheint er in unterschiedlichen Farben: schwarz, rot und grün.
Auch sein Verhalten ist sehr verschieden:

Als böser Teufel erscheint er im Märchen Frau Trude mit brennendem Kopf, als gute Figur in Des Teufels rußiger Bruder. Die Herzen der Zuschauer erfreut er besonders als tölpelhafter Teufel in Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

»Es war einmal eine arme Frau, die gebar ein Söhnlein, und weil es eine Glückshaut um hatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt es werde im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau haben.«

Doch der König war alles andere als glücklich über diese Aussicht und versuchte, die Hochzeit zu verhindern. Welche Gefahren auf das Glückskind warteten, und wie es doch schaffte, die drei goldenen Haare des Teufels zu stehlen, erfahrt ihr von Andrea C. Ortolano.

»TEUFEL, m. diabolus, daemon. (...) II. Bedeutung und gebrauch (an dessen erschöpfung hier nicht zu denken ist)...«

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Bd. 21, Sp. 265

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