GlückStern

Belohnung im Märchen

Henrik Schrat, Die Sterntaler

© Henrik Schrat, Die Sterntaler, 29,5 x 21 cm, 2020
Folienplott nach Tuschezeichnung
aus Henrik Schrat, Rodung Kreuzung Lichtung, Band 1 Schneefall, 2020; Gesamtausgabe Grimms Märchen neu bebildert von Henrik Schrat; courtesy siebenhaar art projects, Frankfurt a.M.

Gold ist das Edelmetall, das im Märchen am höchsten geschätzt wird.
Bereits in grauer Vorzeit betrachteten es die Menschen als himmlisches Feuer, das auf die Erde fiel. Sein Glänzen erinnert an das Strahlen von Sonne und Sternen.

Im Märchen verweist das Gold unter anderem auf einen guten Charakter.

Im Märchen Die Sterntaler verschenkt ein kleines Mädchen alles, was es hat, an noch ärmere Menschen – auch sein letztes Hemd. Als Belohnung für sein Mitleid fallen die Sterne als goldene Taler vom Himmel.

Anders verhält es sich bei Hans im Glück. Er bekommt einen großen Klumpen Gold als Belohnung für seine Dienste. Da ihm dieser zu schwer ist, tauscht er ihn gegen ein Pferd und dieses gegen weitere Tiere und Dinge ein, bis er am Ende nichts mehr hat. Am Ende kommt er glücklich und befreit nach Hause, da er nicht – wie viele andere – unbedingt reich werden möchte.

Sterntaler

»Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler.«

So wurde das Sterntaler über Nacht reich. Doch wie nahm die Geschichte ihren Anfang? Das erzählt euch Andrea C. Ortolano.

Hans im Glück

Wer kennt nicht die Geschichte von Hans im Glück, der für seine harte Arbeit mit einem großen Klumpen Gold belohnt wird - und am Ende vor dem mütterlichen Haus mit leeren Händen steht?

Was auf seinem Weg nach Hause passiert ist, und was er mit dem Gold angestellt hat, erfahrt ihr in diesem Märchen, dass euch Andrea C. Ortolano hier erzählt.

»GLÜCK(S)STERN, m. , glückbringender stern, glück.«

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Bd. 8, Sp. 401

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